Mit der Gründung des "Munich Node" ermöglicht die Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule München in Zusammenarbeit mit der britischen University of Plymouth eine neue, attraktive Qualifikationsmöglichkeit und bietet damit vom Bachelor über konsekutiven und berufsbegleitenden Master bis hin zum PhD-Abschluss ein abgerundetes Bildungsangebot. Die Nachwuchswissenschaftler promovieren unter der Regie der University of Plymouth - aber vor Ort in München - zwischen drei und fünf Jahren bis zur Erlangung des PhD. Bitte setzen Sie sich bei Interesse mit Prof. Dr. Jürgen Spitznagel in Verbindung.
Kann man Gutes noch besser machen? Natürlich! 11 Studierende des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen untersuchten im Rahmen des Moduls Geschäftsprozessmanagement die Abläufe und Best Practices beim zunehmend nachgefragten PhD-Node an unserer Fakultät.
Unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Puchan analysierten die Teams die Abläufe in der Node-Adminstration und den Weg eines Promovierenden von der Bewerbung für einen Studienplatz bis zur Abgabe der Arbeit. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Identifikation von Best Practices, um neuen Promovierenden eine schnelle Hilfe geben zu können, die Einarbeitung zu erleichtern und bekannte Fehler und Zusatzaufwände zu vermeiden. Dazu wurden auch Gespräche mit einer Absolventin eines anderen PhD-Nodes geführt und die Erfahrungen bei der Verwaltung in Plymouth abgefragt. Alle Ergebnisse mündeten in Vorlagen für die Webseite des PhD-Nodes und in ein umfassendes E-Learning-Modul im Moodle, bei dem sämtliche Aspekte von der Bewerbung über Zeitpläne bis hin zu elektronischen Formularen abgebildet wurden. Aktuelle Auskunft über laufende Projekte gibt ein Verzeichnis aller Arbeiten und Bearbeiter inkl. Kontaktadressen.
„Aus dem ursprünglichen Geschäftsprozessoptimierungsprojekt haben Sie ein beachtliches, umfassendes Beratungs- und Lösungspaket geschnürt“ resümierte Prof. Puchan bei der Abschlusspräsentation.
Entsprechend erfreut war auch PhD-Node Director Prof. Dr. Jürgen Spitznagel von den Ergebnissen. Von den Studierenden wurde ihm Arbeit abgenommen, die er im Rahmen seines Zeitbudgets kaum hätte erbringen können. Die Studierenden attestierten ferner, dass bei einer Ausweitung des PhD-Nodes eine Unterstützungskraft hilfreich wäre, um die anfallenden Arbeiten in hinreichender Qualität und Geschwindigkeit zu leisten. „Das interne Consulting im Rahmen der Studierendenprojekte funktioniert hervorragend, wenn auch Berater sonst eher nur den Personalabbau empfehlen“, konstatierte Prof. Spitznagel süffisant und zufrieden.